LEFKAS & EPIROS


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Lefkas Griechenland - die besten Angebote vom Spezialisten DIA VORTRAG MIT LIVE-MUSIK!

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Die beste Reisezeit


April bis Oktober

Tourismus


Auf Lefkas und Epirus gibt es keinen Massentourismus vom Muster Kretas oder der Balearischen Inseln. An der Ostküste sind die Städte Lefkas, direkt an der Brücke zum Festland gelegen, und Nydri (auch Nidri), etwa auf halber Höhe, die aktivsten Touristenzentren. An der Westküste sind die beiden Strände Porto Katziki und Kathisma ein beliebtes Ausflugsziel, vor allem auch bei der einheimischen Bevölkerung. Trotz des Tourismus haben viele Orte noch ihren ursprünglichen Charakter behalten, vor allem die Dörfer in den Bergen.

Fläche in km²


Insel Lefkas: 293 km², Festland Epirus: 9200 km²

Hauptstadt/-ort


Insel Lefkas: Lefkada, Festland Epirus: Ioannina

Bevölkerung


Insel Lefkas: 23.000 Einwohner, Festland Epirus: 350.000 Einwohner

Höchste Erhebung


Höchste Erhebung ist der Stavrotas mit 1.158 m

Beschreibung


Die Insel Lefkas, auch Lefkada genannt, gehört zu den Ionischen Inseln und erstreckt sich längs der Westküste Griechenlands. Lefkas ist die touristisch am wenigsten entwickelte ionische Insel. Durch eine moderne Schwenkbrücke ist sie mit dem Festland verbunden und daher gut mit dem Auto erreichbar. Die Trennung vom Festland erfolgte schon im 7. Jahrhundert v. Chr. durch die Korinther. Von den ca. 23.000 Inselbewohnern wohnen ca. 6.700 in Lefkas-Stadt im Norden der Insel. Bis zu 1.150 Meter hohe Berge und unzählige, windgeschützte Buchten prägen das wild-romantische Landschaftsbild, das sich selbst im Hochsommer von seiner grünen Seite zeigt. Im Westen befindet sich eine abwechslungsreiche Steilküste und im Osten eher flaches Land. Zudem bietet die Insel ursprüngliche Bergdörfer mit viel griechischem Flair. Epiros: Diese Region befindet sich im äußersten Nordwesten Griechenlands. Epiros ist die an die Ionischen Inseln angrenzende Region im Westen der Balkanhalbinsel. Sie erstreckt sich entlang der Küste vom Ambrakischen Golf im Süden bis zur Albanischen Grenze im Norden und ist durch Gebirgszüge und Täler geprägt. Mehrere Naturschutzgebiete mit einer einzigartigen Flora und Fauna sowie zahlreiche historische Sehenswürdigkeiten laden zu Entdeckungstouren ein. Dichte Wälder und grüne Wanderwege machen Epiros zu einer für Griechenland sehr untypischen Region! Die bewegte Vergangenheit spiegelt sich in der antiken Nikopolis und den zahlreichen Meteora-Klöstern (UNESCO-Weltkulturerbe) wider. Die größten Städte sind Ioanina, Parga und Preveza, in dessen Nähe sich der Flughafen Aktio befindet.

Strand und Meer


Die Festlandküste zwischen Albanien und Preveza bietet unzählige Buchten und sehr schöne Sandstrände. Lefkas Strände im Osten (dem Festland zugewandt) sind meist Kies-/Sandstrände, während die Traumstrände (vielfach unverbaut) im Westen liegen. Das Meer ist an allen Badestränden überall sehr sauber.

Pflanzenwelt


Die dunkelgrüne Pracht in diesem Teil Europas wird jeden Besucher beeindrucken. Die mit Kiefernwäldern bedeckten Berge – in den flacheren Gebieten finden sich auch Ölbäume und Zitruspflanzen – sind ein bedeutsames Biotop für eine Fülle von Pflanzen, Vögeln und Säugetieren. Und das Grundwasser – natürlicher Schatz der Insel – verwandelt Lefkas in ein landschaftliches Paradies, in dem griechische Feldblumen in leuchtenden Farben erstrahlen und ihren Duft verströmen. Entlang dem Weg, den das Wasser zum Ionischen Meer nimmt, sind wunderschöne kleine Seen entstanden, wie der bei Maradochori, und auch kleinere Wasserfälle, wie der Dimossari-Wasserfall. Auf der ganzen Insel wachsen Kräuter und Heilpflanzen wie Thymian, Salbei, Minze, rote Pfingstrosen in der Gegend von Englouvi, kleine Lilien bei Eva Sikelianou und die einzigartige Arenaria Leufkadia – eine Blume, die nach der Insel benannt wurde. Vor der Südostküste der Insel liegen dicht aneinander eine Reihe dunkelgrüner Inseln von berauschender Schönheit. Madouri, die Insel, die einen der größten griechischen Dichter – Aristoteles Valaoritis – zu seinem Schaffen inspiriert hat, gefolgt von Meganissi, Skorpidi, Sparti, Thilia, Kalamos und Kastos sowie nicht zuletzt das grüne Juwel Skorpios – die Privatinsel des legendären Ari Onassis.

Beschreibung Klima


Das Wetter auf Lefkas ist typisch mediterran und wird durch ein heisses, sonniges Klima im Sommer und milden Wintern mit vielen Regenfällen charakterisiert. Das Lefkas-Klima unterscheidet sich von dem der anderen Ionischen Inseln durch seinen thermalen Wind, der in einigen Teilen der Insel richtig stark ist; aus diesem Grund ist die Insel bei Windsurfern und Liebhabern des Drachensteigens bekannt und zieht sie durch die idealen Wetterbedingungen an. In Lefkas ist die Luftfeuchtigkeit sehr hoch, sogar im Sommer, da die Insel vom Meer umgeben ist.

Klimatabelle


  Durchschnittstemperatur max in °CDurchschnittstemperatur min in °CSonnenscheindauer in Std. pro Tagdurchschnittliche Wassertemperatur
April1910816
Mai2313918
Juni28171121
Juli31191223
August32191124
September2817923
Oktober2314721

Das aktuelle Wetter


Museen


Archäologisches Museum auf Lefkas:Modern gestaltetes Museum im Kulturzentrum von Léfkas, in dem auch wechselnde Ausstellungen stattfinden. Das Museum zeigt Funde von archäologischen Ausgrabungen auf der Insel. Viele sind museumspädagogisch gut erklärt. Die erste Vitrine gleich neben der Kasse ist der antiken Musik gewidmet. Aus Kindergräbern des 5. Jhs. v. Chr. stammen vier bewegliche Terrakottapuppen in Saal C. Dort sind auch steinerne Urnen und Grabdenkmäler zu sehen; ein kleiner Teil eines antiken Friedhofs wurde rekonstruiert. Saal D ist dem deutschen Archäologen Wilhelm Dörpfeld und seinen Funden gewidmet. Di-So 8.30-15 Uhr, Eintritt ca. 2 Euro, Lefkáda, Odós Ang. Sikelianoú/Odós N. Svorónou (am nördlichen Ende der Uferstraße)
Phonografisches Museum:Alte Radios, Plattenspieler und Schallplatten. Für die Vergangenheit der Insel aufschlussreicher sind alte Fotos und Gemälde. Juni-Sept. tgl. 9-13 u. 18-23 Uhr, Eintritt frei, Lefkáda, Odós Kagáni 30.
Das Folkloremuseum von Lefkas, befindet sich in der Nähe der Agios-Spyridon-Kirche in der Hauptstadt von Lefkas; das Folkloremuseum wurde von der musikalischen Vereinigung der Insel, genannt „Orpheus“ gegründet und stellt eine Sammlung von alten Fotografien, Karten, Puppen, traditionellen Kostümen, handgewebten Stücken und Modellen einer Windmühle sowie eine traditionelle Olivenpresse aus. Ein Raum des Museums wurde zu einem traditionellen Raum von Lefkas, mit Utensilien des täglichen Bedarfs, umgestaltet.

Historie


Lefkas:

Lefkas ist schon seit prähistorischer Zeit besiedelt. Sie liegt nordwestlich der Halbinsel Peloponnes (Morea) und nördlich der Insel Kefalonia im ionischen Meer und gehört heute zu Griechenland. Im Mittelalter war Lefkas zunächst ein Flottenstützpunkt und gehörte zum byzantinischen Reich. Der italienische Name Santa Maura leitet sich vom gleichnamigen mittelalterlichen Kastell der gleichnamigen Inselhauptstadt Lefkas ab, das hier von der italienischen Herrscherfamilie Tocco errichtet wurde. Die Türken hielten die Insel, als einzige der Ionischen Inseln, längere Zeit besetzt und zwar von 1479 bis 1502 und von 1504 bis 1684 und nochmals kurzzeitig von 1715 bis 1716. Die Insel wurde durch eine Gegenoffensive von Feldmarschall Johann Matthias von der Schulenburg, der kurz zuvor die türkische Belagerung von Korfu aufgehoben hatte, 1716 für die Republik Venedig zurückerobert, die es seit 1684 und endlich bis 1797 in Besitz hatte. Anschließend gehört die Insel zu der Republik der Ionischen Inseln. 1864 wurde Lefkas mit dem Königreich Griechenland vereinigt. Eine erste moderne Beschreibung der Insel lieferte Erzherzog Ludwig Salvator.



Epirus:

Nach der griechischen Mythologie wurde das Königreich Epirus vom trojanischen Prinzen Helenos gegründet, der wie der Vorvater Roms, Aeneas, den Fall Trojas überlebt hatte. Im antiken Griechenland spielte Epirus nur eine untergeordnete Rolle. Die griechischen Stadtstaaten (Poleis) gründeten eine Reihe von Kolonien, die als Schutzhäfen für die Seeroute nach Italien und Sizilien dienten. Die bedeutendste dieser Städte war die korinthische Kolonie Ambracia. Im Altertum lebten neben Griechen in den Kolonialstädten, im Inneren und im Norden des Landes vor allem illyrische Stämme. Der wichtigste Volksstamm im antiken Epirus war in den zentralen Regionen die Molosser, welche noch zu Herodots Zeiten als Barbaren galten und erst hundert Jahre später zu den Olympischen Spielen zugelassen wurden. Sie bildeten später den Kern des epirotischen Bundes. In der darauffolgenden Geschichte kam Epirus abwechselnd unter fremde Herrschaft (Rom, Byzant, Türken, Albanien, Venedig), bis es dann in den Balkankriegen zu Griechenland zugehörig wurde.

Kulinarisches


In der Regel wird eher zu späterer Stunde gegessen, vor allem während der Sommerzeit aufgrund der hohen Temperaturen. Für die griechische Bevölkerung ist die Geselligkeit beim Essen genau so wichtig wie die Speisen selbst. Die griechische Küche zählt zur mediterranen Küche, weshalb neben den typischen Gewürzen wie Oregano, Rosmarin, Thymian, Salbei auch reichlich Gemüse, Meeresfrüchte und Oliven Verwendung finden. Zu Beginn der Speisenfolge wird meist eine Reihe von Vorspeisen serviert, von denen sich jeder nach Belieben bedient. Wird Gebratenes als Hauptspeise serviert, so stellt der Kellner einen Teller mit Fleisch für alle in die Mitte. Einfachere Restaurants haben eine Vitrine mit den Gerichten des Tages, wo sich die Gäste die Speisen ansehen können und der Kellner vorträgt, was aktuell auf der Karte ist. Größere Lokale bieten diesen Service zusätzlich neben à-la-carte an, da viele Gäste sich von der Qualität der Speisen überzeugen wollen.



Typische Gerichte: Tsatsiki, Griechischer Salat, Dolmades (gefüllte Weinblätter), Mousaka, Gyros, Souflaki, Lammgerichte...

Typische Getränke: Der viel besungene griechische Wein, Bier (z.B. Mythos), Ouzo (Anisaroma), Metaxa (Weinbrand), Mokka (Espresso), Café frappé (Instantkaffee mit Eiswürfeln).

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