Porto Moniz
Welten und sehr oft Wolken trennen den Süden vom kühleren Norden. Für einen längeren Badeaufenthalt ist diese Küste weniger geeignet, landschaftlich lohnt sich ein Besuch unbedingt. Steilküsten soweit das Auge reicht. Wilde, schroffe Berghänge die dicht mit Moos, Farnen, Blumen, Lorbeerbäumen und Baumheiden überzogen sind und nach jeder Kurve bietet sich ein neues Panorama. Wasserfälle stürzen die steilen Hänge hinunter und die tosenden Meereswellen brechen sich an den Felswänden und Lavaformationen der wilden Küste. Eine Fahrt entlang der Nordküste ist ein grandioses Naturerlebnis und darf in der Urlaubsplanung auf Madeira keinesfalls fehlen! Porto da Cruz, am Fuße des "Adlerfelsens" Penha de Águia (590 m) ist der östlichste Ort der Nordküste. Er bietet weitläufige Promenaden mit Fischrestaurants zu beiden Seiten des Hafens und natürliche, geschützte Meerwasserschwimmbecken. Santana liegt hoch über der Küste und ist bekannt durch die bunten, strohgedeckten Häuschen. Ein Abstecher führt zur Achada do Teixeira. Vom Parkplatz aus führt ein bequemer Weg hinauf zum Pico Ruivo (1862 m), dem höchsten Berg der Insel. Langsam nähern wir uns dem Hauptort São Vicente. Gemütliche Restaurants und Cafés laden zum Verweilen ein. Das alte Städtchen mit seinen blumengeschmückten Häusern bietet den schönsten Ortskern Madeiras. An der Nordwestspitze liegt der Fischer- und Bauernort Porto Moniz. Die Hauptattraktion (besonders für die Madeirensen) sind die größten, natürlichen Felsenschwimmbecken der Insel. In 2 1/2 Stunden erreichen Sie mit der modernen Fähre die kleine Schwester Madeiras - Porto Santo. Die Insel bietet einen unerreicht schönen, 9 km langen goldenen Sandstrand, auf den die Madeirensen neidisch blicken. Entlang der Südküste Porto Santos wurde ein Radweg gebaut und der schöne Golfplatz, der sich von der Inselmitte bis zur Steilküste im Norden erstreckt, zieht Spieler aus aller Welt an.
