Vila Baleira
Die Schwesterinsel Porto Santo erreichen Sie in 20 Minuten per Flug bzw. in 2,5 Stunden mit der Fähre. Auf den 9 km langen goldenen Sandstrand blicken selbst die Madeirenser neidisch. Entlang der Südküste wurde ein Radweg gebaut und der Golfplatz, der sich von der Inselmitte bis zur Steilküste im Norden erstreckt, zieht Spieler aus aller Welt an. Stolz sind die Insulaner auf den berühmten Bewohner Christoph Columbus, dem ein Museum gewidmet ist. Bisher mangelte es der Insel an qualitativ hochwertigen Hotels. Mit der Eröffnung (April 2008) des ersten 5-Sterne Hotels „Pestana Porto Santo Beach Resort & SPA“ hat sich das geändert. Im Hauptort Vila Baleira an der Südküste leben die meisten der rund 4830 Inselbewohner. Da die Beschäftigungsaussichten insbesondere durch die wachsende touristische Nachfrage gar nicht so schlecht sind, bleibt die junge Bevölkerung auf der kleinen Insel und wandert nicht ab. In dem kleinen und eher beschaulichen Hauptort wird Ihnen auffallen, dass die Bevölkerung ihren eigenen Rhythmus hat und das Eile und Stress hier Fremdwörter sind. Aufgrund dieser Tatsache machen sich die Madeirenser über ihre Nachbarn oft lustig. Der Hauptort von Porto Santo geht einen eigenen, gemächlichen Gang (wie auf der gesamten Insel). Am herrlichen Strand können Sie entspannen, in den zahlreichen Geschäften, Restaurants und Bars ihr Urlaubsgeld los werden. Besuchen Sie auch das Kolumbus Museum. Das kleine Dorf Camacha liegt im Herzen der Insel, zwischen den Bergen Pico do Castelo und Pico do Facho, nahe der Nordküste und den Quellen Fonte da Areia. Die Bewohner sind sehr religiös und werden Profretas (übersetzt Propheten) genannt. Der Ursprung dieser eher fatalistischen Bezeichnung ist nicht geklärt, angeblich soll ein Mann am Strand von Porto Santo etwas prophezeit haben. Mittlerweile sieht die Bevölkerung diese Bezeichnung nicht mehr negativ, sogar eine lokale Rockband nennt sich so.
