MADEIRA

Madeira bietet das ganze Jahr über beste Bedingungen für Ihren Aktiv-, Familien- oder Luxus - Urlaub. Wählen Sie aus unserem Madeira Reiseangebot für Hotels, Quintas, Ferienwohnungen und Rundreisen

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Weitere Informationen - Madeira

Feiertage


Neujahr, Karnevalsdienstag, Karfreitag und Ostersonntag; 25. April: Tag der Freiheit (Nelkenrevolution 1974); 1. Mai: Tag der Arbeit; 10. Juni: Tag des Nationaldichters Luís de Camoes (Nationalfeiertag); 13. Juni: Tag des hl. Antonius; 14./15. August: Fest der Schutzheiligen der Insel Nossa Senhora do Monte; 15. August: Mariä Himmelfahrt; 5. Oktober: Tag der Proklamation der Republik; 1. November: Allerheiligen; 1. Dezember: Tag der Restauration der Unabhängigkeit von Spanien; 8. Dezember: Unbefleckte Empfängnis; 25. Dezember: Weihnachten.

Öffentliche Verkehrsmittel


Busse: Das Busnetz auf Madeira ist flächendeckend. Haltestellen erkennen Sie am Schild "Paragem". Außerhalb der Stadt sind zusätzliche Winkzeichen üblich.
Flugzeug: Zwischen Madeira und Porto Santo verkehren mehrmals täglich die Kleinflugzeuge der ATA.
Schiffe: Zwischen Madeira und Porto Santo verkehrt täglich, außer Dienstag, das Fährschiff "Lobo Marinha".
Taxi: In Ortschaften gilt das Taxometer, außerhalb gelten Festpreise. Für Gepäck wird ein Aufpreis verrechnet. Von 22 Uhr bis 6 Uhr ein Nachttarif von zusätzlich 20 Prozent des Tarifpreises. Viele Taxifahrer bieten Rundfahrten an.

Reiseliteratur


In der Reihe "Edition Erde" erschien ein Madeira-Band, der umfangreich Geschichte, Wirtschaft und Kultur darstellt (Edition Temmen, 1997).
Wer die Vegetation kennenlernen möchte, findet in "Madeira, die Blumeninsel" von Guido de Monterey einen guten Begleiter.
Spannende Unterhaltung garantiert "Raquels Töchter" von Helena Marques, eine Familiensaga, die auf Madeira spielt.

Ausflugstipps


PICO DO ARIEIRO
Das Aussichtsplateau eines der höchsten Gipfel Madeiras inmitten des Hochgebirges bietet einen weiten Blick über die ganze Insel. Hier beginnt der spektakuläre Höhenweg über schmale, jedoch gesicherte Grate zur höchsten erhebung, dem Pico Ruivo (1862 m). Gehzeit ca. 4,5 Std. Es besteht auch die Möglichkeit, den Ruivo gemütlich in einer Stunde vom Parkplatz an der Nordseite aus zu erwandern.

ALTSTADTRUNDGANG IN FUNCHAL
Um Funchal zu erkunden, benötigt man mehr als nur einen Tag, denn sie ist unglaublich reich mit einem natürlichen und baulichen Erbe gesegnet, was eine ausführliche Besichtigung lohnenswert macht. Von der florierenden Zuckerstadt des 15. und 16. Jahrhunderts bis heute haben viele geschichtlich bedeutende Gebäude die Zeit überlebt. Im Zentrum sind die Gebäude aus vergangenen Jahrhunderten gut erhalten, alte Plätze und Straßen sind wunderschön mit schwarzweißen Basaltmosaiken belegt. Die Stadt bietet gute Einkaufsmöglichkeiten mit vielen Fußgängerzonen sowie Parks, Museen, Kirchen und Quintas.

PARKS UND GÄRTEN:
Die Insel Madeira ist in der ganzen Welt berühmt für ihre Naturschönheiten und wird deshalb oft auch als „schwimmender Garten im Atlantik“ bezeichnet. Neben den fantastischen Naturlandschaften der Insel gibt es eine Vielzahl von prächtigen Gartenanlagen und Parks, die alle mit viel Aufwand gepflegt werden und wo unzählige, außergewöhnliche Blumen, Pflanzen und Bäume zu sehen sind. Im Jahr 2000 hat Madeira - repräsentiert durch die Stadt Funchal - die Goldmedaille im europäischen Wettbewerb „Blühende Städte und Dörfer“ erhalten.

GROTTEN VON SAO VICENTE:
Die Höhlen von Sao Vicente liegen am linken Flussufer von Sao Vicente an einem Ort, der „Pe de Passo“ genannt wird. Sie sind aus Vulkanstein und setzen sich aus einer Serie von Lavaröhren zusammen, die aus einer Eruption vor mehr als 400 Tausend Jahren entstanden. Dieser Komplex von Vulkansteintunneln erstreckt sich über mehr als 1000 m und ist bis heute der größte dieser Art auf der Insel Madeira. Der Besucherweg hat eine Länge von 700 m, und man benötigt rund 30 Minuten für eine Besichtigungstour. Im Innenbereich gibt es Stalaktiten aus Vulkanstein, Lavaanhäufungen, die man Lavakuchen nennt, und den sog. Wanderfelsen (ein Stein, der von der Lava getragen wurde, als er wegen seines Umfanges in einer der Lavakanäle stecken blieb) zu bewundern - eine beeindruckende Wanderung durch das Innere der Erde.


Veranstaltungen


17. November 07:
Die Weihnachtsbeleuchtung in Funchal wird eingeschaltet. Die Stadt erstrahlt in einem faszinierenden Lichtermeer. Ab jetzt täglich Auftritte von Folkloregruppen und Blaskapellen.

01. Dezember 07:
Eröffnung der Weihnachtsausstellungen.

31. Dezember 07:
Eines der größten Feuerwerke der Welt erwartet Sie.

02. Februar 08:
Großer Nacht-Karnevalsumzug in Funchal.

05. Februar 08:
Bunter Narrenumzug in Funchal.

05. April 08:
Blumenfest. Die blumengeschmückte „Mauer der Hoffnung” wird errichtet.

06. April 08:
Der berühmte Blumenkorso findet statt.

Juni 08:
Atlantik Festival. Konzerte und Veranstaltungen. Jeden Samstag im Juni probt ein Land für das Silvesterfeuerwerk. Der Gewinner erhält den Auftrag für das Silvesterfeuerwerk.

Juli/August 08:
Das King of the Beach Volleyballturnier auf nationalem Niveau.

August 08:
Die Rallye Vinho Madeira - Das Motorsportereignis des Jahres.

August 08:
Segelregatta Funchal - Porto Santo - Funchal

August 08:
Das Kunst-Festival in Camacha ist den Traditionen des Ortes gewidmet. Artikel des örtlichen Kunsthandwerks wie Korbwaren und Stickereien werden ausgestellt, und zahlreiche Folkloregruppen treten auf.

August 08:
Inselumrundung mit dem Kanu.

September 08:
Weinfest in Câmara de Lobos mit uralten Bräuchen der Weinlese.

September 08:
Eine Woche wird Porto Santo Christoph Kolumbus mit Musik- und Theateraufführungen und Umzügen gewidmet.

September 08:
Regionales Musikkapellen-Treffen in Ribeira Brava mit großem Umzug.



Aktuelle Infos und Daten finden Sie unter www.madeiratourism.org

Tourismus


Das milde Atlantikklima zog schon im späten 18. Jahrhundert die (betuchten) Kunden auf die Insel. Berühmte Gäste wie Kaiserin Elisabeth (Sissi), George Bernard Shaw, Kaiser Karl von Österreich (seine Ruhestätte hat er in Monte gefunden), Winston Churchill, Silvia und Karl Gustav von Schweden u.a. trugen den Ruf Madeiras in die Welt. Heute besuchen Madeira vorwiegend Pflanzen- und Naturliebhaber, Wanderer, Fotografen, Ruhesuchende, Taucher, Golfer, Fischer (Hochseefischen) u.a. Durch den Bau von familiengerechten Appartementanlagen wird Madeira zunehmend auch von Familien mit Kindern als Ziel gewählt. Der Tourismus ist der wichtigste Wirtschaftszweig und der größte Industriesektor der Region. Dieser Sektor zeigt kurz und mittelfristig Anzeichen einer positiven Entwicklung. Die von der Regionalregierung verfolgte Entwicklungsstrategie hat folgende Ziele: Eine Garantie der Qualität des Ambientes mit anreizschaffenden Maßnahmen zur Verbreitung von Hotelanlagen in ländlichen Gebieten. Die Aufmerksamkeit auf den Individualtourismus und nicht auf den Massentourismus lenken unter Beachtung spezieller Marktlücken. In allen Hoteleinrichtungen sind Gastfreundschaft, persönlicher Empfang, guter Geschmack und Qualität traditionelle Merkmale. Ökologischer Tourismus: In den letzten Jahren haben die Menschen ein stärkeres Umweltempfinden entwickelt und beschäftigen sich mehr mit der Zukunft unseres Planeten. Im Bewusstsein dieser Problematik hat die Region dem Umweltschutz Vorrang eingeräumt, was zur Folge hatte, dass zwei Drittel der Gesamtfläche der Insel dem Parque Natural da Madeira (Madeiras Nationalpark) anvertraut wurden und gesetzlich geschützt sind.

Fläche in km²


741 km²

Hauptstadt/-ort


Funchal

Bevölkerung


258.000 Einwohner; vorwiegend Mulatten, Afrikaner und Europäer. Die Religion ist überwiegend römisch-katholisch (93,2%).

Höchste Erhebung


Pico Ruivo (1862 m)

Beschreibung


Es waren Siedler, die der Insel den Namen "Madeira" gaben. Gemeint ist der ursprüngliche Lorbeerwald, den die Abenteurer vorfanden. Wein und Zucker trugen Madeiras Ruf in die Welt hinaus. Erste Besucher im vorigen Jahrhundert waren von der unglaublichen Pflanzenwelt, der faszinierenden Landschaft und dem angenehmen Klima so begeistert, dass Madeira schon bald als "Vorgarten zum Paradies" bezeichnet wurde. Kein Wunder, denn die Insel bietet neben imposanten Steilküsten und alpin anmutenden Gipfeln, eine Blütenpracht die Ihresgleichen sucht.
Schon Kaiserin Sissi schätzte das angenehme Klima Madeiras und verbrachte erholsame Tage. Heute ist die "Perle des Atlantik" ein Geheimtipp unter Reisenden. Trotz ihrer einzigartigen Schönheit und der kunterbunten Kultur, blieb die Insel bisher vom Massentourismus verschont.

Strand und Meer


Feinsandstrände und Palmen suchen Sie auf Madeira vergeblich - hier gibt es großteils Steilküste mit Kiesstränden oder natürliche Becken zwischen bizarren Lavafelsen. Große Küstenabschnitte stehen unter Schutz und das Wasser ist relativ sauber. Nacktbaden ist in Portugal verboten und wird polizeilich geahndet.
Die schönsten Badeplätze auf Madeira sind:

- Funchal: Mit den 3 Stränden der Praia Formosa, dem Lido-Schwimmbad und dem neuen Badekomplex Ponta Gorda lassen sich rund um die Hauptstadt entspannte Badetage verbringen.
- Porto Moniz: beliebte, lavageformte Meeresschwimmbecken
- Calheta: künstlich angelegter Sandstrand beim Hotel Calheta Beach mit Bars, neuem Yachthafen und vielen Wassersportangeboten
- Santa Cruz: Ein Strand, ein Badekomplex und ein Aquapark sorgen für Badespaß besonders bei Familien.
- Ribeira Brava: beliebter Strand mit Bar, Restaurant und Beachvolleyballfeld.

Tierwelt


Neben der atemberaubenden Flora, ist die Fauna Madeiras nicht sehr vielfältig, aber einzigartig. Im Meer findet man vor allem Tiefseefische, wie zum Beispiel der Rotbarsch oder der Papageienfisch. Auch Wale, Delphine und Mönchsrobben leben rund um die Insel oder ziehen vorbei.Madeira ist auch die Heimat von über 40 Vogelarten. Kanarienvögel, Schwalben, Bussarde, Möwen, Wellenläufer - sind einige sehr schöne Arten. Die einzige Reptilienart ist die kleine Mauereidechse, die bei einer Wanderrast auch mal sehr lästig ist.Neben diesen genannten Tieren gibt es auch rund 700 Insektenarten.

Pflanzenwelt


Die üppige Pflanzenwelt ist besonders eindrucksvoll. Madeiras verschwenderisches Blütenmeer zieht jeden Besucher in seinen Bann - das ganze Jahr über ist die Insel in eine grandiose Farbenpracht getaucht: Calla, Oleander, Orchideen, Passionsblumen, Chrysanthemen, Hortensien, Bougainvilleen....
Nationalblume und Wahrzeichen der Insel ist die Strelizie (Paradiesvogelblume). Transportsicher im Karton verpackt, ist sie ein beliebtes Souvenir. Allerdings ist sie, wie rund 80% der hier vorkommenden Pflanzen, nicht endemisch. Vornehmlich englische Kaufleute importierten im 18. Jh. tropische und subtropische Pflanzen aus aller Welt, um sie in den Gärten und Parks ihrer Quintas heimisch werden zu lassen. Viele der prachtvollen Parks sind heute noch zu besichtigen, z.B. Blandy´s Garden in Funchal.

Beschreibung Klima


Mildes subtropisches, ausgeglichenes Klima mit relativ geringen Temperaturunterschieden. Das Klima ist ganzjährig frühlingshaft mild. Die klimatischen Vorzüge Madeiras kommen nicht nur im Winter zur Geltung, wenn es in der Haupstadt meist sonnig und allemal wärmer ist als in Mitteleuropa. Im Hochsommer steigen die Temperaturen nicht so stark an wie auf dem Festland. Es ist stets angenehm warm, die Temperaturen des Atlantiks "heizen" sich auf bis zu 23°C. Der Norden Madeiras ist immer etwas feuchter und kühler als der Süden. Über dem Hochland liegt oft Nebel, und selbst im Mai ist man vor einem Hagelschauer nicht sicher.

Klimatabelle


  Durchschnittstemperatur max in °CDurchschnittstemperatur min in °CSonnenscheindauer in Std. pro Tagdurchschnittliche Wassertemperatur
Januar1814518
Februar1813617
März1914617
April2015717
Mai2116818
Juni2218920
Juli2313921
August2520922
September2520823
Oktober2319722
November2117621
Dezember1915519

Das aktuelle Wetter


Museen


Es gibt eine große Anzahl an kleinen, interessanten Museen (siehe div. Reiseführer. Museen zu den Themen: Wein, Walfang, Kirchliche Kunst, Zucker, Elektrizität, Kolumbus, Naturkunde, Fotografie, Grotten (Grutas)...

Historie


Als die Portugiesen kamen, waren alle Inseln unbewohnt. Aber sie waren keineswegs so unbekannt, wie die Entdecker glaubten. Historiker vermuten, dass Phönizier oder Kanaren lange vorher auf Madeira gestoßen waren. Zudem war Madeira schon auf der florentinischen Seekarte von 1351 verzeichnet. Heinrich der Seefahrer, Pionier und Sponsor der portugiesischen Entdeckungsfahrten, ordnete sofort nach der Landnahme die Besiedlung an. Durch den Zucker- und Weinboom folgte der wirtschftliche Aufschwung, der jedoch nicht sehr lange anhielt. Piraten, Missernten und Hungerperioden machten Bemühungen immer wieder zunichte. Leidvoll haben die Insulaner in ihrer Geschichte erfahren, auf halben Weg zwischen Europa und Amerika vom "Continente" (damit meinen sie Festlandportugal) vergessen zu werden.
Die "Nelkenrevolution" machte der fast 50 Jahre dauernden Salazar-Diktatur ein Ende. 1975 entließ Portugal seine Kolonien in ihre Selbständigkeit. Madeira nutzte die Gelegenheit, sich mehr Autonomie zu verschaffen. Zuvor von Lissabon abhängig, erreichten sie den Status einer "Autonomen Region" mit Selbstverwaltung unter Kontrolle eines Republikministers.

Kulinarisches


Insgesamt ist die Küche eine überwiegend deftige Hausmannskost, gut gewürzt, mit reichlich Knoblauch und Olivenöl. Spezialität unter den Suppen ist die "Sopa de Tomate" (Tomatensuppe). Favorit unter den Fischen ist der schwarze Degenfisch "Peixe Espada Preta", dessen Filet mit einheimischen Tropenfrüchten wie Mango, Papaya, Banane oder Kokosflocken eine exotische Kombination eingeht. Nationalgericht ist der "Espetada", ein schaschlikartiger Fleischspieß, der auf offenem Holzkohlefeuer gegrillt und mit gebratenen Maisbreiwürfeln oder Fladenbrot serviert wird.
Der berühmte Madeirawein wird entweder als Aperitif oder zum Dessert getrunken. Daneben verfügt Madeira über ausgezeichnete Weiß- und Rotweine. Erfrischend, aber hochprozentig, sind Poncha, aus Zuckerrohrschnaps, Honig und Zitronensaft gemixt, und der Cartado, ein Espresso mit reichlich Madeirawein und Zitronenschale.
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