LA PALMA

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Weitere Informationen - La Palma

Feiertage


1. Januar: Año Nuevo (Neujahr); 6. Januar: Día de Reyes (Dreikönigstag); 1. Mai: Día del Trabajo (Tag der Arbeit); 16. Februar 2007 - 25. Februar 2007: Carnaval 2007 in Santa Cruz de La Palma; 19. Februar: Día de los Indianos; 30. Mai: Día de Canarias (Tag der Kanaren); 25. Juli: Santiago Apóstol (Apostel Jakobus); 5. August: Nuestra Señora de las Nieves; 15. August: Asunción (Mariä Himmelfahrt); 12. Oktober: Día de la Hispanidad (Entdeckung Amerikas); 1. November: Todos los Santos (Allerheiligen); 6. Dezember: Día de la Constitución (Tag der Verfassung); 8. Dezember: Immaculada Concepción (Mariä Empfängnis); 25. Dezember: Navidad (Weihnachten)

Öffentliche Verkehrsmittel


Alle wichtigen Orte sind an das Liniennetz angebunden. Die Busse sind pünktlich und die Tarife niedrig. An den Wartehäuschen erkennen Sie eine Bushaltestelle. Gezahlt wird beim Fahrer.

Reiseliteratur


DUMONT Reise-Taschenbuch,

Veranstaltungen


5./6. Januar:
Am 5. Januar Straßenumzüge der Heiligen Drei Könige. Die Kinder übergeben den Königen ihre Wunschzettel für Geschenke. Am frühen Morgen des 6. Januar Bescherung im Kreise der Familie.

Januar/Februar:
Fest der Mandelblüte in Puntagorda.

Februar/März:
Vor allem in Santa Cruz und auch Los Llanos wird Karneval bunt und ausgelassen gefeiert.

Ostern:
In der gesamten Karwoche finden Prozessionen statt, die vor allem in der Altstadt von Santa Cruz sehr sehenswert sind.

Anfang Mai 08:
Día de la Cruz (Tag des Kreuzes) - Volkstümliches Fest zur Erinnerung an den christlichen Schutz bei der Eroberung der Insel.

Ende Mai 08:
Día de Canarias (Tag der Kanarischen Inseln). Feste und Aufführungen auf der Insel.

Mitte Juni 08:
Größter Viehmarkt der Insel in San Antonio del Monte bei Garafía: Viehschau, Viehprämierung, Tanz und großes Trink- und Essgelage.

Fronleichnam:
Die Straßen werden geschmückt mit farbenfrohen Bögen und langen Blütenteppichen, über welche die Prozession führt.

23./24. Juni 08:
Sommersonnenwende – Johannisfeuer werden angezündet.

Letzte Woche im Juni 08:
Mehrere Dorffeste im Ort San Pedro.

Anfang Juli 08:
Die ganz Woche Feierlichkeiten für die Schutzheilige von Los Llanos de Aridane.

Mitte Juli 08:
In Tazacorte Fest zu Ehren der Schutzpatronin der Fischer. Große Prozession geschmückter Boote, Tanz und Umzüge.

06. Juli 08:
Santa Ana – Schutzheilige der Gemeinde Breña Baja, Tanz und verschiedene Feierlichkeiten.

Letzte Augustwoche:
Weinerntefest im Dorf Fuencaliente mit dem Tanz der Pferde, begleitet von einer traditionellen Polka.

Ca. Mitte August bis 3. September:
Virgen del Pino in El Paso, Fest zu Ehren der Schutzheiligen mit festlichen Veranstaltungen.

Erste Woche im September:
Zu Ehren der Schutzheiligen von Tijarafe. Wichtigstes Fest ist die Fiesta del Diablo – das Teufelsfest. Tanz und Umzüge.

Ende September:
Fest des Erzengels Michael in Tazacorte, zur Erinnerung an die Eroberung der Insel. Umzüge, Tanz und Spektakel.

November:
In vielen Bodegas wird am 11. November der neue Wein angestochen. Dazu werden Kastanien serviert.

Dezember – Adventszeit:
Überall werden wunderschöne Krippen ausgestellt. Die schönsten stehen am Rathaus von Los Llanos, Tazacorte und in El Paso. Divinos - die Göttlichen, ziehen nachts mit weihnachtlichen Gesängen durch die Straßen der Hauptstadt.

31. Dezember:
Die größten Feiern finden in Santa Cruz und Los Llanos statt. Sehr festlich – die Damen in langer Robe, die Herren im Smoking – feiert man die ganze Nacht zu südamerikanischer und spanischer Live-Musik.

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KARNEVAL
Der Straßenkarneval wird ausgiebig und fast schon südamerikanisch lebhaft gefeiert. Der Höhepunkt in Santa Cruz ist am Rosenmontag die „Ilegada de los Indianos“ (Ankunft der Indianer), eine Parodie auf die aus Venezuela heimkehrenden Emigranten. In Weiß gekleidet fahren sie mit einem Schiff auf Rädern durch die Stadt und werden von den Zuschauern mit Talkumpulver beworfen.

MANDELBLÜTENFEST
Eine der wichtigsten Fiestas. Es findet je nach Beginn der Blüte Ende Januar, Anfang Februar in Puntagorda statt. Auftritte von Folkloregruppen, Dichterlesungen, Pferderennen, Tanz, üppiges Essen und viel Wein ergeben eine lebhafte Stimmung.

FRONLEICHNAM
In vielen Orten werden prächtige Blumenteppiche in den Strassen ausgelegt. Am buntesten ist das Fest in Villa de Mazo.

SANKT-MARTINS-FEST
In vielen Bodegas wird am 11. November der neue Wein angestochen. Dazu ist man gegrillte Kastanien.

FIESTA DE LA VENDIMIA - WEINERNTEFEST
Dieses Fest wird im Dorf Fuencaliente in der letzten Augustwoche mit dem Tanz der Pferde gefeiert, begleitet von einer traditionellen Polka.

DIA DE LA CRUZ (TAG DES KREUZES)
Hierbei handelt sich es um ein volkstümliches Fest zur Erinnerung an den christlichen Schutz bei der Eroberung der Insel, das heutzutage nur noch in Breña Alta seine ganze Pracht entfaltet. Die Wegekreuze werden am Vorabend mit dem Schmuck der Frauen der Gemeinde behangen und mit grösster Mühe dekoriert. Natürlich werden die wertvollen Kreuze die ganze Nacht von den Anwohnern bewacht – wie es sich gehört bei Wein und Musik, während bis ins Morgengrauen die Palmeros vorbeiströmen um die Kunstwerke zu bestaunen.
Am 3. Mai schmücken die Bewohner der Strasse El Tanque in Santz Cruz (Nähe Plaza Alameda) ihre Strasse mit “mayos”. Das sind witzige Puppen in Lebensgrösse, die gerne auch durch Art der Dekoration als Sozial- bzw. Politik-Kritiker eingesetzt werden. Auch in der Gegend des “Hospital de Dolores” – Altenheimes gibt es diesen Brauch zu bestaunen.

KATHOLISCHE FEIERTAGE
Neben den obengenannten finden sich auf La Palma unzählige, meist regionale religiöse Feste und Prozessionen wie die Osterwochen-Prozession, die Fiesta de la Cruz, Fiesta de la Candelaria usw.

SILVESTER
Die grössten Feiern – öffentlich und ohne Eintritt – finden in Santa Cruz und Los Llanos statt. Sehr festlich – die Damen in langer Robe und die Herren im Smoking – feiert man die ganze Nacht zu südamerikanischer und spanischer Live-Musik.
Aber Achtung: Vor Mitternacht sind die Strassen menschenleer: man isst mit der Familie ein Festtagsmenü – meist zuhause (für Restaurants am besten vorbestellen, nicht alle haben geöffnet), um Punkt 12 gibt es ein riesiges Feuerwerk und dann wird bis zum nächsten morgen gefeiert.
Wichtig: Glückstrauben nicht vergessen: Um Mitternacht isst man mit jedem Glockenschlag eine kleine Weintraube, das bringt Glück für das kommende Jahr.

Tourismus


Die Glanzzeit des Tourismus war Ende des 19. und Anfang des 20. Jh. als erholungssuchende Europäer, meist Engländer nach La Palma kamen. Nach dem 2. Weltkrieg kam dieser jedoch, vor allem in den 60er Jahren fast vollständig zum erliegen. Erst mit der Erweiterung des Flughafens in den 80er Jahren kamen wieder mehr Touristen auf die Insel. Jedoch blieb dies im Vergleich zu den Nachbarinseln relativ unbedeutend. Etwa 125 000 ausländische Touristen im Jahr, davon 80% deutsche besuchen La Palma.

Fläche in km²


708 km²

Hauptstadt/-ort


Santa Cruz

Bevölkerung


87 000 Einwohner davon 2 000 Deutsche

Höchste Erhebung


Roque de los Muchachos (2.426 Meter)

Beschreibung


“Isla bonita” oder “Isla verde”, das sind zwei treffende Bezeichnungen für die schöne, die grüne Insel. Feuerspuckende Vulkane erschufen die unglaubliche Landschaft La Palmas. Der letzte Vulkanausbruch 1971 veränderte die Inselstruktur im Süden neuerlich. Damit begann auch der Tourismus auf der Insel. Unverändert locken Vulkankrater und deren geologische Formationen viele Besucher auf die Insel.Wer Herz und Augen öffnet, dem erschließt sich eine faszinierende Landschaft, die sich von den kargen Vulkankratern im Süden bis in die kühlen Lorbeerwälder im Norden erstreckt und in der Mitte den tiefsten Kraterkessel der Welt mit lichtdurchfluteten Kiefernwälder beherbergt. Das frühlingshaft milde Klima und die extreme Landschaftsvielfalt locken immer mehr Besucher nach La Palma, obwohl die Insel im Vergleich zu den großen Schwestern Gran Canaria oder Teneriffa ein Schattendasein führt. Darauf sind die Bewohner besonders stolz, und der Besucher profitiert von einer ursprünglichen Insel, auf der Tradition und Brauchtum noch ehrlich und echt sind. La Palma bietet neben imposanten Steilküsten und alpin anmutenden Gipfeln auch herrliche Sandstrände und eine überraschend intensive Blütenpracht. Durch den milden Golfstrom herrschen das ganze Jahr über angenehme Temperaturen, die selten über 30°C betragen oder unter 20°C fallen.

Strand und Meer


Es gibt einige Strände und die meisten sind dunkelsandig bis kiesig. Sie sind selten überfüllt und die Wasserqualität gilt als hervorragend.

Tierwelt


Tiere an Land:Mit Ausnahme der Madeira-Zwergfledermaus gab es von Natur aus vor dem Eintreffen des Menschen keine Landsäugetiere auf La Palma. Inzwischen finden sich u.a. folgende besonderen Tiere: Mähnenschaf, Palma-Blaumeise, Palma-Buchfink, Graja (eine Unterart der Alpenkrähe), Turmfalke, Wintergoldhähnchen, Kanariengirlitz, Lorbeertaube, Fischadler, Palma-Eidechse, Teneriffa-Gecko.Tiere im Meer:Delphine, Grind- oder Pilotwal (ca. 6m lang), zahlreiche Fischarten wie Sardinen, Makrelen und verschiedene Tunfischarten.

Pflanzenwelt


Aufgrund seiner Entstehung und Lage bietet La Palma eine einmalige Natur und Landschaft. La Palma ist bekannt als La Isla verde ("die grüne Insel") und als La Isla bonita ("die schöne Insel"), da sie ganzjährig von grüner Vegetation bedeckt ist. Diese Üppigkeit verdankt die Insel den Passatwinden, die verlässlich Wolken auf der Luv-Seite der Insel schaffen, die beim Überqueren der Insel abregnen oder dichte Nebelfelder auf den Bergen bilden. Die Feuchtigkeit dieser Wolken wird von verschiedenen Pflanzen gesammelt. Die Insel gliedert sich in verschiedene Vegetationszonen - von Lavafeldern über mediterrane Trockenvegetation zu Kiefernwäldern auf den Höhen und auf der Nordostseite auch Lorbeerwälder, die Regenwald ähneln. Unter den Pflanzen La Palmas findet man ca. 170 Endemiten der Kanaren, darunter die bekannten Kanarischen Drachenbäume.

Beschreibung Klima


Das Klima ist ganzjährig ausgeglichen. Extreme Temperaturschwankungen gibt es nicht. Die Durchschnittstemperaturen liegen im Winter selten unter 18° C und im Sommer zwischen 21 und 24° C. Der Westen gilt als sonnensicherer und trockener als die Ostküste, die jedoch grüner und im Sommer angenehm kühler ist.

Klimatabelle


  Durchschnittstemperatur max in °CDurchschnittstemperatur min in °CSonnenscheindauer in Std. pro Tagdurchschnittliche Wassertemperatur
Januar2113519
Februar2113618
März2214719
April2214820
Mai2216922
Juni24181022
Juli25191123
August26201023
September2620823
Oktober2618623
November2417622
Dezember2214521

Museen


Es gibt eine große Anzahl an kleinen, interessanten Museen und archäologischen Parks (siehe div. Reiseführer. Museen zu den Themen: Petroglyphen, Lorbeerwald, Vulkanismus, Inselmuseum von Santa Cruz, Kunsthandwerk, Pueblo Parque usw.)

Historie


Von der Erstbesiedelung der Kanaren weiß man bis heute noch nicht viel. Wahrscheinlich waren es Berber vom benachbarten Afrika, die den Weg über das Meer gefunden haben. Die ältesten untersuchten Fundstücke wurden auf ca. 200 Jahre vor Christus datiert. Der Kulturstand der Guanchen, so nennt man die Ureinwohner der Kanaren, kann man vergleichen mit dem der Steinzeit. In der Zeit der Conquistadores - der spanischen Eroberer - wurde La Palma ins spanische Königreich integriert. Dieser Riesenschritt aus der Steinzeit in die Neuzeit war sehr menschenzehrend; doch wie auch in anderen Kulturen wurden die Ureinwohner von La Palma nicht vollständig ausgerottet. Von den ehemals 11 Königreichen erinnern nur noch die Namen bestimmter Gebiete wie: Aridane, Tituya, Tigalate oder Tijarafe. Die Einheimischen hatten Ihre Insel Benaohare genannt; damals ist sie in 12 Kreise eingeteilt gewesen, die von 12 Herrschern regiert wurden.Mit der Landung der spanischen Truppen des Stadthalters Alonso Fernández de Lugo an den Stränden von Tazacorte begann am 29. September die Eroberung von La Palma, die erst am 3. Mai des darauffolgenden Jahres abgeschlossen war. Nachdem die Eroberung abgeschlossen und La Palma dem Königreich Kastilien einverleibt worden war, begann der Zustrom der von den Reichtümern der Insel angelockten Kastilier, Mallorkiner, Katalanen, Portugiesen, Italiener und Holländer. Zusammen mit den wenigen Einheimischen welche die Invasion überlebt hatten, bildeten sie jenes Völkergemisch, dem die gegenwärtige Bevölkerung von La Palma entstammt.Schon im 16. Jahrhundert erlebte die Insel einen beachtlichen Aufschwung: Zucker und auch Malvasier-Wein, Honig und andere Produkte wurden in erheblichen Mengen ausgeführt. Die ersten Werften wurden errichtet, der Hafen von Santa Cruz de La Palma (Heiliges Kreuz von La Palma) war mit seinen Seeverbindungen nach Europa und Amerika Schauplatz geschäftigen Handels.Dieser aufblühende Wohlstand zog aber auch die berühmt berüchtigten Piraten und Kosare an, z.B. den Franzosen Holzbein (Jambe de Bois, Pata de Palo), der 1553 Santa Cruz de La Palma erst plünderte und dann in Brand steckte, wobei große Sehenswürdigkeiten und bedeutende Stadtarchive den Zerstörungen zum Opfer fielen.Im 17. Jahrhundert galt Santa Cruz nach Antwerpen und Sevilla als der drittgrößte Hafen des spanischen Weltreiches. Hier wurden die Schiffe nach Amerika abgefertigt; auch das erste Indiengericht (Juzgado de Indias) ist hier eingerichtet worden.Im 19. Jahrhundert wurde auf der Insel die Schildlauszucht eingeführt. Für die Landarbeiter bedeutete die so möglich gewordene Farbenherstellung eine wichtige Einnahmequelle. Auch Zuckerrohr wurde wieder angebaut, nachdem dieser Produktionszweig lange Zeit brachgelegen hatte. Im 20. Jahrhundert nahm dann der noch im Jahrhundert zuvor begonnene Bananenanbau solche Ausmaße an, daß er in der Gegenwart die wirtschaftliche Grundlage von La Palma darstellt: Seine Ausfuhren betragen mehr als 130 Millionen Kilogramm.

Kulinarisches


Die Palmeros essen meist gegen 14 Uhr und gegen 21 Uhr. Die Speisekarten der größeren Restaurants sind meistens in deutscher Sprache verfasst. Ländliche Restaurant verfügen oftmals über gar keine Speisekarte. Der Wirt empfiehlt den Gästen oft persönlich die Spezialität des Hauses. Palmerische Spezialitäten sind u.a.: Arepas: ausgebackene Teigtaschen aus Maismehl, mit Käse, Tunfisch, Huhn oder Fleisch gefüllt / Viejas: Papageifisch gegrillt oder gebraten / Bienmesabe („Schmeckt mir gut“): beliebte Nachspeise aus Eiern, Mandeln und Zucker / Plátanos flambé: flambierte Bananen, mit Cointreau, Cognac und Orangensaft abgelöscht. Dazu Vanilleeis.
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