Strand & Meer
Südlich von Solenzara und damit bis zur Südspitze der Insel ist eine Bucht schöner als die andere. An ihren Enden werden sie von Felsbastionen gekrönt. Im Hinterland erblickt man vom Wasser aus die wilden Berge der Bavella-Gruppe. Die Strände in diesem Abschnitt sind überwiegend fein- und nur selten grobsandig, im Wasser kann in einer bestimmten Entfernung vom Strand der Untergrund felsig sein. Manchmal ziehen sich Felsrippen bis zum Strand hin. In den kleineren Buchten erwärmt sich das Wasser besonders schnell. Zwischen Solenzara und Porto Vecchio sind die Felsen am Anfang und Ende der Buchten rötlich gefärbt und schaffen damit einen wirkungsvollen Kontrast zum tiefblauen Meer. An der Südspitze der Insel leuchten dagegen die Kreidefelsen im Raum von Bonifacio, auch im Bereich des Golfes von Sta. Manza mit seinen herrlichen Badestränden.
PalombaggiaKenner bezeichnen den Strand von Palombaggia (südöstlich von Porto-Vecchio) als den Schönsten der Insel. Weil aber die Zufahrt mit dem Auto möglich ist, ist dieser Strand sehr stark frequentiert.
Santa GiuliaKaribikflair im Mittelmeer. Glasklares Wasser und ein umfangreiches Wassersportangebot in den Sommermonaten.
Besonderheiten
Imposante EindrückeSchon vom Meer ziehen die bizarren Gipfel des Bavella-Massivs die Blicke auf sich - ein Ausflug dorthin gehört schlicht zum Urlaub dazu. Verschlafene Bergdörfer mit alten Granitsteinhäusern reihen sich inmitten tiefgrüner Wälder aneinander. An der Südspitze der Insel trennen dramatisch anmutende, weiß leuchtende Steilklippen das Land vom Meer – ein unvergesslicher Anblick, der sich einem nicht alle Tage bietet. An der Südwestküste erheben sich zahlreiche Tafonis, durch Erosion entstandene Felsformationen in Form von Tieren und Fabelwesen und wachen anmutig über traumhaft schöne Strände.
Naturpark des SüdensEntlang der Südostküste erstrecken sich ausgedehnte Wälder mit Korkeichen, deren Stämme nach dem Schälen des Korks in leuchtendem Rot erstrahlen. Sie durchsetzen die Macchia und bilden um Porto Vecchio einen über 8.000 ha großen Wald – den größten seiner Art auf Korsika. Kurvige Straßen führen durch ausgedehnte Kiefern- Wälder in die ursprüngliche Bergwelt im Hinterland. Eine Vielzahl an Wanderwegen führen durch den „Parc Naturel Régional de la Corse“, wo die blühenden Sträucher der Macchia von April bis Juni einen berauschenden Duft verströmen.
Porto VecchioDie von alten Mauern geschützte, genuesische Festung und drittgrößte Stadt der Insel erhebt sich hoch über dem gleichnamigen Golf. Im Sommer pulsiert die Altstadt bis in die späten Nachtstunden, in den Cafés um den zentralen „Place de la République“ tummeln sich die Gäste und mancherorts kann man den korsischen Klängen sein Gehör schenken. Auch die einladenden Boutiquen, Spezialitätenläden, Cafés und engen Gassen locken zum Verweilen. Zu Füßen der Altstadt befindet sich der Yacht- und Handelshafen mit guten Fischrestaurants. Rund um den Golf von Porto Vecchio liegen fast südseehafte Strände.
BonifacioErhoben und umspült von tiefblauem Meer – erbaut auf einer Landzunge, deren Kalkfelsen bis zu 60 m steil aus dem Meer aufragen, hat die Altstadt ihr spätmittelalterliches Stadtbild mit den engen Treppengassen weitgehend erhalten und viel Kultur und Abwechslung zu bieten. Ein Bummel durch die steilen Gassen der Stadt wird immer wieder mit phantastischen Panoramablicken auf die überhängenden Häuser, die weiße Steilküste, auf den Naturhafen und die Grotten von Bonifacio belohnt. Manchmal zeigt sich sogar die Küste Sardiniens am Horizont.
Bavella-MassivDer Col de Bavella (1.218 m), schönster Pass der Insel, bietet eine Vielzahl von Wandermöglichkeiten und fantastische Ausblicke. Das Bergmassiv gilt als das spektakulärste und schönste Gebirge der Insel – die unzähligen Felsnadeln mit Steilwänden und Spitzen bilden ein einmaliges Panorama. Friedlich lagern die geschichtsträchtigen Bergdörfer mit ihren würdigen grauen Granithäusern im Wald, der, wie die Steinzeitsiedlung von Cucuruzzu und Capula, auch schon vor Tausenden von Jahren bewohnt war.