Lido de la Marana/Borgo
Bastia gilt als italienischste Stadt Korsikas, was bei einem Spaziergang durch das Viertel Terra Vecchia um den alten Hafen nicht verborgen bleibt. Als einstiger Bischofssitz zeigt sich in Bastia die Barockkunst in Kirchen und Kapellen sehr facettenreich. Wer statt Baukultur lieber zu Boutiquen bummeln möchte, ist am Boulevard Paoli oder an der Rue César Campinchi bestens aufgehoben. Daneben locken zahlreiche Restaurants und Cafés rund um den Place St. Nicolas, der mit unzähligen Palmen umsäumt und Zentrum des einheimischen Lebens ist. Am Cap Corse, nördlich von Bastia, sorgt der trockene Westwind Libeccio für ausgezeichnete Segelbedingungen. Die Landschaft ist geprägt von romantischen Fischerdörfern und vielen Genuesentürmen, welche die Insel noch irgendwie zu bewachen scheinen.In der Region Nebbio in den Bergen halten sich oft Nebel und bringen ausreichend Feuchtigkeit für eine fruchtbare Erde. Hier findet man über weite Gebiete Korkeichen, Olivenhaine, und in Patrimonio wird Wein angebaut. Etwas weiter im Landesinnern gaben satt-grüne Kastanienwälder der Region Castagniccia ihren Namen. In diesem herrlichen Wanderrevier zwischen Tälern und Bergkämmen lassen sich des öfteren auch Wildschweine beobachten. Von hier aus ist es nicht weit nach Corte, der einzigen Universitätsstadt auf Korsika. Zwischen den höchsten Gipfeln gelegen, ist Corte idealer Ausgangspunkt für Wanderungen.
