Strand & Meer
An der Westküste des Cap Corse sind die wenigen Strände teilweise schwer zugänglich. Dieser Küstenabschnitt ist überwiegend felsig und das Buschwerk der Maquis erschwert oft den Zugang zu den romatinschen Natur- und Kiesstränden. Wie bei Nonza mit dem wunderschönen „schwarzen“ Strand, wird der Abstieg jedoch durch die Schönheit der Landschaft und Stränden reichlich belohnt. Die Ostküste des Cap Corse ist dagegen leichter zugänglich, obwohl auch hier Kieselstrände überwiegen, so dass man ohne Badesandalen kaum auskommt. Am Strand von Erbalunga geht es z.B. sofort in die Tiefe, sodass dieser nur für gute Schwimmer und eher weniger für Familien mit Kindern geeignet ist.Der Küstenbereich im Osten zwischen Bastia und Solenzara ist sehr feinsandig, nur vereinzelt sind Kieselsteine und Sandbänke dem Ufer vorgelagert. Hier befinden sich die meisten Feriendörfer und Hotels auf Korsika, die selbst für die Sauberkeit der Strände in ihrem Abschnitt sorgen.
Moriani PlageWunderschöner langer, flachabfallender Sandstrand
Lage: Ostküste
SalecciaSchneeweiße Sandbucht mit türkisblauem Meer umgeben von unbewohnter Naturlandschaft.
Lage: zwischen St. Florent und Lozari an der Nordküste
Besonderheiten
Wein & KastanienAuf der gebirgigen Landzunge im Norden Korsikas thronen viele Bergdörfer oberhalb der schroffen Steilküste. Viehherden, Weinberge und Zitronenplantagen prägen das Bild in dieser idyllischen Abgeschiedenheit. Weiter südlich führen uns knorrige Kastanienbäume, die Jahrhunderte lang das Grundnahrungsmittel der Korsen, Kastanienmehl, lieferten, zur ehemaligen Hauptstadt der Insel. Mitten im Hochgebirge ragt die Zitadelle von Corté hervor, geschützt von einer Folge von Tälern, Bergen und Schluchten.
Mare e Monte – Meer und GebirgeSüdlich von Bastia schlummert die größte Lagune Korsikas, ein Naturschutzgebiet nur durch einen langen Piniengürtel und feinen Sandstrand vom Meer getrennt - für Badeurlauber ein Paradies. Im Gegensatz dazu ragt im Hinterlande eine Reihe der höchsten Gipfel der Insel empor. Jene, die bereit sind die Bergwelt zu erklimmen, werden mit dem berauschenden Anblick der glasklaren Bergseen belohnt.
BastiaBastia besitzt den Flair einer italienischen Stadt, was bei einem Spaziergang durch das Viertel Terra Vecchia um den alten Hafen nicht verborgen bleibt. Als einstiger Bischofssitz zeigt sich dort die Barockkunst in Kirchen und Kapellen sehr facettenreich. Wer statt Baukultur lieber zu Boutiquen bummeln möchte, ist am Boulevard Paoli oder an der Rue César Campinchi bestens aufgehoben. Daneben locken zahlreiche Restaurants und Cafés rund um den Place St. Nicolas, der mit unzähligen Palmen umsäumt und Zentrum des einheimischen Lebens ist.
Saint FlorentIn diesem charmanten kleinen Küstenort an der weiten Bucht gleichen Namens herrscht das ganze Jahr über geschäftiges Treiben. Am großen Yachthafen und im alten Zentrum verschwindet alles Alltägliche hinter den Bars, Eiscafés, Restaurants, Kunsthandwerks- und Souvenirläden.
Cap CorseWie ein Zeigefinger ragt die nördliche Spitze aus dem faustförmigen Hauptteil der Insel hervor. Ein Gebirgsrücken durchzieht das Kap von Süd nach Nord, die Straße entlang der dramatischen Steilhänge der Westküste gehört zu den schönsten der Welt – auch der schwarze Strand von Nonza ist ein sehenswerter Haltepunkt. Dichter als anderswo stehen hier die genuesischen Wachtürme - 32 an der Zahl bewachen die kleinen Häfen und Fischerdörfer entlang der Küste.
CortéCorté, die Stadt des Widerstands, soll die heimliche Hauptstadt Korsikas sein. In der einzigen Universitätsstadt der Insel wächst die Altstadt an einem Felsen empor, auf dessen Spitze eine alte Festung thront. Dahinter erstreckt sich eine gewaltige, von Flusstälern durchschnittene Bergkulisse. Davor, in einer Senke, liegt das Zentrum mit seinen lebendigen Plätzen, Museen und alten Gassen zum Flanieren. Im Restonica-Tal mit seinem rauschenden Fluss locken herrliche Badegumpen.