Strand & Meer
An der Südwestküste gibt es zahlreiche versteckte Buchten mit herrlichen Sandsstränden, die aber zum Teil nur schwer zugänglich oder stellenweise grobsandig bis kieselig sind. Man muss außerdem damit rechnen, dass es schnell in die Tiefe geht. Jedoch ein Dorado für gute Schwimmer und Taucher!Die Westküste Korsikas ist recht eigenartig. Von Süden aus kommen zuerst die Buchten mit ihren langen Sandstränden, doch dann wird es immer steiler und felsiger. Besonders schön sind die Strände am Golf von Valinco und von Ajaccio. Der Golf von Porto ist zu Recht für seine Schönheit berühmt. Das Baden in dieser landschaftlich einmaligen Umgebung ist wegen einer gefährlichen Unterströmung leider nur mit größter Vorsicht möglich, außerdem ist das Laufen am Strand wegen der großen Kieselsteine nicht gerade angenehm.
RoccapinaAbgeschiedener Traumstrand, beacht von einem durch Erosion geformten Felsen in Form eines Löwen.
Lage: Anfahrt östlich der Auberge Coralli - zwischen Piantolli und Serragia
CupabiaVon Felsen umrahmte, feinsandige Badebucht, typisch für die Westküste.
Lage: bei Sierra di Ferro
Besonderheiten
Jeder Golf eine Welt für sichDrei große Buchten prägen die Westküste. Gleich zu Beginn der Golf von Porto im Norden - eine Fahrt entlang der abenteuerlichen Steilufer ist mit das Schönste, was es auf Korsika zu erleben gibt. Die wild zerklüftete Calanche mit ihren bizarren Felsformationen zählt ohne Zweifel zu einer der schönsten Landschaften der Insel. Durch Wind und Wetter wurden die roten Granitfelsen zu seltsamen Figuren geformt. Ein mystisches Naturschauspiel bietet sich abends, wenn Stille einkehrt und die untergehende Sonne die Felsen in rote Farbe taucht. Es folgt der Golf von Sagone, reich an herrlichen Sandstränden, teils in tiefen Fjorden, teils lang gestreckt dem Meer geöffnet. Unten im Süden entfaltet sich das großartige Panorama des Golfs von Ajaccio: Die weitläufige Hauptstadt, die langen weißen Strände und der Blick zu den Iles Sanguinaires, hinter denen abends die Sonne oft blutrot im Meer versinkt.
Zeugen der VergangenheitIm Südwesten der Insel findet man historische Sehenswürdigkeiten zuhauf. Bei den berühmten Menhiren von Filitosa mit ihren rätselhaft gemeißelten Gesichtszügen kann man neusteinzeitliche Geschichte hautnah erleben und auch die prähistorische Fundstätte Cauria zeugt vom Leben in der Steinzeit. In den dunklen engen Gassen von Sartène fühlt man sich ins Mittelalter versetzt und in der Hauptstadt Ajaccio - Geburtsstadt von Kaiser Napoleon Bonaparte - weht ein Hauch von französischem Nationalstolz durch die Boulevards und Avenues.
SartèneSartène wird oft als „korsischste“ Stadt der Insel bezeichnet. Bis ins 19. Jh. war sie von Blutrache gezeichnet, heute ist sie eine lebhafte, authentische Stadt. Am Karfreitag findet hier mit der Nachempfindung des Opfergang Christis in Form eines roten Büßers ein beeindruckendes Erlebnis statt.
ProprianoDer Ort hat eine attraktive Flaniermeile zwischen Yachthafen und Mole. Die Lage am Meer, die herrlichen Strände und die landschaftliche Vielfalt des Hinterlands machen Propriano zu einem bevorzugten Urlaubsziel.
AjaccioDie quirlige Inselhauptstadt mit ihren über 50.000 Einwohnern bietet urbanen Flair und eine einmalige Lage am Golf. Ihre in warmen Gelb- und Goldtönen gehaltenen Häuser, die Palmen an den Straßen und die von weißen Stränden gesäumten Ufer unterstreichen das südländische Ambiente. Straßencafés, namhafte Modeboutiquen, klassizistische Großbauten an prächtigen Boulevards wechseln mit schmalen, hoch gebauten Gässchen von korsischer Ausstrahlung. Ein Abstecher zur Landspitze la Parata mit Blick auf die Iles Sanguinaires ist am schönsten zu Sonnenuntergang.
CargèseDas schmucke Dorf schmiegt sich auf einer breiten, von einem Turm gekrönten Landspitze in einen Südhang. Zwischen Cargèse und dem Capo di Feno erstreckt sich der weite Golf von Sagone, reich an herrlichen Sandstränden und Felsbuchten.
Porto & PianaDas kleine Hafenstädtchen Porto ist ein beliebtes Urlaubsziel, da es sich ideal als Ausgangspunkt für Wanderungen und Ausflüge in die Calanche mit ihren bizarren Gesteinsformationen eignet. Das kleine Bergdorf Piana zählt zu den „Les plus beaux villages de France“ – zu den schönsten Dörfern Frankreichs und ist neben Sant’Antonino in der Balagne das einzige Dorf der Insel, das diesen Titel tragen darf. Piana ist ein beschaulicher Ort mit Granitsteinhäusern, engen, verwinkelten Gassen, einer stattlichen Kirche und eindrucksvollen Herrenhäusern. Auf einem Hochplateau über dem Meer gelegen, thront Piana über dem Golf von Porto.